Betrag: Format und Optionen
Im GiroCode wird der Betrag in der Regel im Format EUR12.34 angegeben – also Währungscode EUR gefolgt von einem Betrag mit zwei Dezimalstellen. Beispiel: EUR19.99.
Wichtig: Der Betrag ist optional. Du kannst also entscheiden, ob du einen festen Betrag vorgibst oder das Feld leer lässt. Beide Varianten haben ihre Vorteile:
- Mit Betrag: Ideal für Rechnungen mit festem Endbetrag oder standardisierte Beiträge (z. B. Mitgliedsbeiträge).
- Ohne Betrag: Sinnvoll bei Spenden oder freiwilligen Zahlungen, bei denen der Zahler den Betrag selbst wählen soll.
Verwendungszweck: Maximale Länge und Inhalt
Der Verwendungszweck im GiroCode ist auf etwa 140 Zeichen begrenzt. In diesem Rahmen solltest du alle Informationen unterbringen, die für die Zuordnung der Zahlung wichtig sind.
Typische Inhalte sind zum Beispiel:
- Rechnungsnummer (z. B. RE-2024-015)
- Kundennummer oder Mitgliedsnummer
- Name oder Kurzbeschreibung der Leistung
Versuche, den Verwendungszweck klar und eindeutig zu formulieren. Lange Zusatztexte oder interne Notizen solltest du vermeiden, um die Zeichenbegrenzung nicht auszureizen.
Rechnungsnummer im Verwendungszweck
Für Selbstständige und Unternehmen ist die Rechnungsnummer das wichtigste Zuordnungsmerkmal. Sie sollte daher unbedingt im Verwendungszweck erscheinen, etwa in der Form:
Rechnung RE-2024-015, Kunde 12345
So kannst du die Zahlung später in der Buchhaltung schnell zuordnen – auch dann, wenn der Zahler im Freitextfeld der Überweisung zusätzlich etwas ergänzt oder einzelne Angaben ändert.
Was passiert, wenn der Betrag leer bleibt?
Lässt du den Betrag im GiroCode frei, füllt die Banking-App bei einem Scan lediglich die Felder Empfänger, IBAN (und ggf. BIC) sowie Verwendungszweck aus. Das Betragsfeld bleibt leer.
Der Zahler muss den Betrag dann manuell eintragen. Das ist insbesondere sinnvoll, wenn du bewusst keinen festen Betrag vorgeben möchtest – etwa bei Spenden, Sammelaktionen oder flexiblen Abrechnungen.
Empfehlungen für Selbstständige
Für Selbstständige und kleine Unternehmen haben sich folgende Best Practices bewährt:
- Festen Betrag verwenden, wenn du eine konkrete Rechnung mit feststehendem Gesamtbetrag verschickst.
- Rechnungsnummer und ggf. Kundennummer immer im Verwendungszweck hinterlegen.
- Darauf achten, dass der Verwendungszweck kurz und eindeutig bleibt – interne Notizen gehören eher ins eigene System als in den GiroCode.
Mit unserem Generator kannst du Betrag und Verwendungszweck komfortabel pflegen und dazu passend eine Rechnungs-PDF mit eingebettetem GiroCode erstellen.