Was ist eine IBAN?
Die IBAN (International Bank Account Number) ist eine international standardisierte Kontonummer. Sie sorgt dafür, dass Zahlungen im SEPA-Raum eindeutig und automatisiert zugeordnet werden können. In Deutschland beginnt jede IBAN mit dem Länderkennzeichen DE.
Eine deutsche IBAN hat folgendes Schema:
- DE – Länderkennzeichen
- 2 Prüfziffern
- 8-stellige Bankleitzahl
- 10-stellige Kontonummer (ggf. mit führenden Nullen)
Insgesamt hat eine deutsche IBAN also 22 Zeichen: DE + 2 Prüfziffern + 18 weitere Stellen.
Was ist ein BIC?
Der BIC (Business Identifier Code) ist eine internationale Kennzeichnung für Banken und Zahlungsdienstleister. Er ist meist 8 oder 11 Zeichen lang, zum Beispiel GENODEF1S02. Der BIC gibt an, zu welcher Bank die IBAN gehört.
Im Alltag begegnet dir der BIC vor allem bei internationalen Überweisungen oder älteren Formularen. Im SEPA-Raum wurde der Zwang zur Angabe des BIC für viele Zahlungen schrittweise abgeschafft.
Ist der BIC beim GiroCode Pflicht?
Im Rahmen der SEPA-Migration war der BIC ursprünglich ein Pflichtfeld. Inzwischen ist er für Zahlungen innerhalb des eigenen Landes in vielen Fällen nicht mehr erforderlich. Banken können die Zielbank anhand der IBAN automatisch bestimmen.
Beim GiroCode ist der BIC in vielen Implementierungen daher optional. Manche Generatoren und Banking-Apps akzeptieren einen leeren BIC, andere erwarten ihn weiterhin. Wenn du auf maximale Kompatibilität setzen willst, ist es sinnvoll, den BIC anzugeben – zwingend notwendig ist er aber oft nicht mehr.
IBAN-Validierung: Wie funktioniert der Mod-97-Check?
Um Eingabefehler zu erkennen, enthält jede IBAN eine zweistellige Prüfziffer. Diese Prüfziffer wird mit dem sogenannten Mod-97-Verfahren berechnet. Vereinfacht funktioniert das so:
- Die ersten vier Zeichen der IBAN (Länderkennzeichen + Prüfziffer) werden ans Ende gestellt.
- Die Buchstaben werden durch Zahlen ersetzt (A=10, B=11, ..., Z=35).
- Die so entstehende Zahl wird durch 97 geteilt.
- Wenn der Rest 1 ist, gilt die IBAN als formal gültig.
Unser GiroCode-Generator kann diesen Prüfschritt übernehmen und warnt dich, wenn eine IBAN offensichtlich falsch eingegeben wurde – etwa durch Zahlendreher oder fehlende Ziffern.
Häufige Fehler bei der IBAN-Eingabe
In der Praxis kommen immer wieder ähnliche Fehler vor, zum Beispiel:
- Vertauschte Ziffern beim Abtippen von Konto- oder BLZ-Teilen.
- Zu wenige oder zu viele Stellen, besonders wenn Leerzeichen mitkopiert werden.
- Falsches Landeskürzel bei Konten im Ausland.
Mit einer integrierten IBAN-Prüfung kannst du schon beim Erstellen des GiroCodes sicherstellen, dass die Kontodaten formal korrekt sind. Das spart Rückläufer und Rückfragen – gerade bei Rechnungen und Serienzahlungen.