Praxis · GiroCode auf Rechnungen

GiroCode auf Rechnungen – So geht's richtig

Ein GiroCode auf der Rechnung macht Bezahlen für deine Kundinnen und Kunden deutlich komfortabler. Gleichzeitig bleiben alle rechtlichen Anforderungen an Rechnungen erfüllt – wenn du ein paar Punkte beachtest.

Warum ein GiroCode auf Rechnungen?

Ein auf der Rechnung platzierter GiroCode (SEPA-QR) ermöglicht es deinen Kundinnen und Kunden, die Überweisung mit wenigen Klicks zu erledigen. Statt IBAN, Betrag und Verwendungszweck abzutippen, wird einfach der QR-Code mit der Banking-App gescannt.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Weniger Tippfehler dank automatischer Übernahme aller Zahlungsdaten.
  • Schnelleres Bezahlen, insbesondere bei Rechnungen mit vielen Einzelposten.
  • Professioneller Auftritt und moderner Eindruck bei deinen Kunden.

Wo auf der Rechnung platziert man den GiroCode?

In der Praxis hat sich eine Platzierung im unteren rechten Bereich der Rechnung bewährt – etwa in der Nähe der klassischen Zahlungsinformationen. Wichtig ist, dass der Code:

  • gut sichtbar ist und nicht von anderen Elementen überlagert wird,
  • ausreichend weißen Rand (Ruhezone) um sich herum hat,
  • nicht über Falzkanten oder Lochränder läuft, wenn die Rechnung gedruckt wird.

Mindestgröße des QR-Codes

Damit Banking-Apps den QR-Code zuverlässig scannen können, sollte er eine bestimmte Mindestgröße einhalten. In der Praxis haben sich Kantenlängen von etwa 25–35 mm bewährt. Auf digitalen PDFs darf der Code natürlich kleiner erscheinen, wird beim Zoomen aber wieder gut lesbar.

Wichtig ist eine ausreichende Auflösung, insbesondere wenn die Rechnung später gedruckt werden soll. Unser Generator bettet daher einen hochwertigen QR-Code direkt in die Rechnungs-PDF ein.

Pflichtangaben auf einer Rechnung (§ 14 UStG)

Unabhängig vom GiroCode müssen Rechnungen bestimmte Pflichtangaben nach § 14 UStG enthalten, zum Beispiel:

  • vollständiger Name und Anschrift des leistenden Unternehmers und des Leistungsempfängers
  • Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
  • Ausstellungsdatum der Rechnung
  • fortlaufende Rechnungsnummer
  • Menge und Art der gelieferten Gegenstände oder Umfang und Art der Leistung
  • Zeitpunkt der Lieferung oder Leistung
  • Entgelt und darauf entfallender Steuerbetrag sowie Steuersatz

Der GiroCode ersetzt diese Angaben nicht, sondern ergänzt sie lediglich alskomfortable Bezahloption.

Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG)

Wenn du die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG nutzt, darfst du keine Umsatzsteuer ausweisen. In diesem Fall muss die Rechnung einen entsprechenden Hinweis enthalten, etwa:

„Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen (Kleinunternehmerregelung).“

Dieser Hinweis kann im Textteil der Rechnung oder in der Fußzeile platziert werden und gilt unabhängig vom eingesetzten GiroCode.

Wie unser PDF-Tool die Rechnung erstellt

Unser GiroCode Generator bietet neben dem QR-Code auch die Möglichkeit, eine Rechnungs-PDF mit eingebettetem GiroCode zu erzeugen. Du gibst dazu:

  • Empfänger- und Rechnungsdaten,
  • die gewünschte IBAN und optional den BIC,
  • den Rechnungsbetrag und Verwendungszweck (z. B. Rechnungsnummer)

Die Anwendung erzeugt daraus im Browser eine fertige PDF-Rechnung, in der der GiroCode an der passenden Stelle platziert ist. Alle Daten werden ausschließlich lokal verarbeitet und nicht an einen Server übertragen.