Brauche ich einen extra GiroCode-Generator, wenn ich schon eine Buchhaltungssoftware nutze?
Kurz gesagt: in den meisten Fällen nicht. Die gängigen deutschen Rechnungs- und Buchhaltungsprogramme haben die GiroCode-Erzeugung bereits nativ eingebaut. Sobald deine Bankverbindung hinterlegt ist, wird der GiroCode beim Erstellen einer Rechnung automatisch aus IBAN, Betrag und Verwendungszweck generiert und auf die Rechnung gesetzt – ohne dass du irgendwo separat einen QR-Code erzeugen und einfügen müsstest.
Unser kostenloser GiroCode Generator versteht sich deshalb ausdrücklich nicht als Pflicht-Ergänzung zu diesen Tools. Er ist die richtige Wahl, wenn du nur gelegentlich einen GiroCode brauchst – etwa für eine einzelne Rechnung, einen Spendenaufruf, einen Privatverkauf oder zum Ausprobieren – oder wenn du einen schnellen Einstieg ohne Abo und ohne Registrierung suchst. Wer dagegen regelmäßig Rechnungen schreibt, fährt mit einer Software, die GiroCode, Buchhaltung und Export in einem erledigt, meist besser.
Buchhaltungssoftware mit nativer GiroCode-Unterstützung
Diese drei Programme erzeugen den GiroCode automatisch beim Rechnungsschreiben. Alle drei arbeiten GoBD-konform und exportieren ihre Daten an DATEV – der GiroCode entsteht dabei jeweils in der Rechnungssoftware selbst.
sevDesk *
sevDesk gehört mit über 170.000 Unternehmen zu den meistgenutzten deutschen Buchhaltungslösungen und richtet sich besonders an Kleinunternehmer und Gründer. Der GiroCode wird nativ unterstützt: Beim Erstellen einer Rechnung generiert sevDesk ihn automatisch anhand der hinterlegten Bankverbindung und bettet ihn in die Rechnung ein.
- Preis: dauerhaft kostenloser Free-Tarif, bezahlte Tarife ab 12,90 €/Monat
- GiroCode: nativ – automatisch auf jeder Rechnung, keine manuelle Konfiguration nötig
- Buchhaltung & Export: DATEV- und ADDISON-Export, GoBD-konform bzw. revisionssicher
- E-Rechnung: nach EN 16931 validiert (XRechnung / ZUGFeRD)
- Zielgruppe: Kleinunternehmer, Gründer, Selbstständige
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FastBill *
FastBill ist seit über zehn Jahren am Markt, zählt rund 70.000 Kunden und setzt auf schnelle, unkomplizierte Rechnungsstellung mit deutschem Hosting. Auch hier ist der GiroCode nativ integriert: Er wird automatisch generiert und lässt sich auf Wunsch frei im Rechnungslayout platzieren.
- Preis: Solo-Tarif ab 9 €/Monat bei jährlicher Zahlung (10 €/Monat bei monatlicher Zahlung), kostenlose Testphase verfügbar
- GiroCode: nativ – automatisch generiert, auf Wunsch im Rechnungslayout platzierbar
- Buchhaltung & Export: DATEV-Schnittstelle (Rechnungsdatenservice 1.0), GoBD-konform
- E-Rechnung & Steuer: ZUGFeRD + XRechnung, automatische USt-Voranmeldung ohne ELSTER-Zertifikat
- Zielgruppe: Freelancer und kleine Agenturen, deutsches Hosting
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Lexware Office (vormals Lexoffice)
Lexware Office – bis vor Kurzem unter dem Namen Lexoffice bekannt – wird von der Haufe Group in Freiburg betrieben und richtet sich an Kleinunternehmer, Freelancer und Gründer. Der GiroCode wird nativ unterstützt; im Lexware-Hilfecenter ist die Funktion offiziell dokumentiert (dort mit dem Hinweis, dass „manche Apps und Banken dafür auch den Begriff GiroCode nutzen").
- Preis: Tarife je nach Funktionsumfang, kostenlose Testphase verfügbar
- GiroCode: nativ – GiroCode/EPC-QR direkt auf der Rechnung, offiziell dokumentiert
- Buchhaltung & Export: DATEV-Datenservices mit direkter Datenübernahme ins DATEV-Rechnungswesen
- Konformität: IDW PS 880-Zertifikat für die GoBD-Ordnungsmäßigkeit
- Sonstiges: rund 60 Integrationen, Partner der DATEV seit 2016
Hinweis: Für Lexware Office besteht kein Partnerprogramm – dieser Link ist kein Affiliate-Link, sondern führt neutral zur Anbieter-Website.
DATEV – das Backend hinter der Buchhaltung, kein Rechnungstool
DATEV taucht bei Buchhaltungsthemen ständig auf – gehört aber in eine andere Kategorie als sevDesk, FastBill und Lexware Office. DATEV ist kein Rechnungsschreibungs-Tool für Freelancer oder Kleinunternehmer, sondern das Backend-System, das von Steuerberatern und Steuerkanzleien zur Verbuchung und für den Jahresabschluss genutzt wird.
Für den GiroCode heißt das konkret: sevDesk, FastBill und Lexware Office exportieren ihre Rechnungsdaten an DATEV – über Schnittstellen wie den Rechnungsdatenservice, den Buchungsdatenservice oder das DATEV-Format. Der GiroCode wird also in deiner Rechnungssoftware erzeugt, während DATEV die fertige Rechnung inklusive GiroCode lediglich über den Datenexport empfängt. DATEV selbst „unterstützt" oder generiert keinen GiroCode – es steht am Ende der Kette, nicht am Anfang.
ℹ️ Kurz gemerkt
GiroCode entsteht in der Rechnungssoftware (sevDesk, FastBill, Lexware Office). DATEV ist das nachgelagerte System deines Steuerberaters, das die Daten inklusive fertiger Rechnung über den Export entgegennimmt – nicht das Tool, mit dem du den GiroCode erzeugst.
Wann reicht der kostenlose Generator?
Eine Buchhaltungssoftware lohnt sich, sobald du regelmäßig Rechnungen schreibst und ohnehin eine saubere Buchhaltung, E-Rechnungen und den DATEV-Export brauchst. In diesen Fällen ist die eingebaute GiroCode-Funktion ein angenehmer Nebeneffekt – nicht der eigentliche Grund für das Abo.
Es gibt aber genug Situationen, in denen ein vollwertiges Buchhaltungsprogramm schlicht überdimensioniert ist. Für diese Fälle ist unser kostenloser GiroCode Generator gedacht:
- Du brauchst nur gelegentlich oder einmalig einen GiroCode.
- Du sammelst Spenden oder wickelst einen Privatverkauf ab.
- Du willst einen GiroCode ausprobieren oder schnell einsteigen – ohne Abo, ohne Registrierung.
- Dir ist wichtig, dass die Verarbeitung lokal im Browser passiert und keine Daten auf einem Server landen.
Das ist keine Kritik an sevDesk, FastBill oder Lexware Office – im Gegenteil: Wer deren Funktionsumfang wirklich nutzt, ist dort gut aufgehoben. Es ist nur ehrlich gesagt so, dass du für einen einzelnen QR-Code kein monatliches Abo abschließen musst.
Häufige Fragen
Brauche ich einen extra GiroCode-Generator, wenn ich schon sevDesk, FastBill oder Lexware Office nutze?
Meist nein. Alle drei Programme erzeugen den GiroCode automatisch aus deiner hinterlegten Bankverbindung und drucken ihn direkt auf die Rechnung. Ein separater Generator ist dann überflüssig – unser kostenloses Tool ist eher für gelegentliche Nutzung oder den schnellen Einstieg gedacht.
Unterstützt DATEV GiroCodes?
DATEV ist kein Rechnungsschreibungs-Tool, sondern das Backend-System der Steuerberater. Der GiroCode entsteht in deiner Rechnungssoftware (z. B. sevDesk, FastBill oder Lexware Office); DATEV empfängt die fertige Rechnung inklusive GiroCode nur über den Datenexport. DATEV selbst generiert keinen GiroCode.
Heißt Lexware Office nicht Lexoffice?
Beides bezeichnet dasselbe Produkt: Lexoffice wurde in Lexware Office umbenannt. Die native GiroCode- bzw. EPC-QR-Unterstützung ist im Lexware-Hilfecenter offiziell dokumentiert und funktioniert unter beiden Namen identisch.
Welche Lösung ist für Kleinunternehmer am günstigsten?
Für gelegentliche GiroCodes ist unser kostenloser Generator die günstigste Option. Wer eine vollwertige Buchhaltung sucht, findet bei sevDesk einen dauerhaft kostenlosen Free-Tarif; bezahlte Tarife starten dort bei 12,90 €/Monat. FastBill und Lexware Office bieten je nach Funktionsumfang gestaffelte Tarife mit kostenloser Testphase. Alle drei arbeiten GoBD-konform.